Geld sparen im Alltag – 5 Spartipps für den Alltag

Nicht wenige Leute leben ausschließlich im hier und jetzt. Geld sparen im Alltag hat für sie kaum Bedeutung. Größere Konsumwünsche werden häufig über Kredite finanziert. Das Wort Altersarmut kennen sie, doch die Situation rücken sie in weite Ferne. Da sich der deutsche Staat mehr und mehr aus den Sicherungssystemen zurückzieht bzw. bei zusätzlichen Leistungen für die Alterssicherung nicht spendabel zeigt, werden Menschen verstärkt zur privaten Altersvorsorge angehalten.

Ist es möglich, mit seinem Geld auszukommen und für Wünsche und die Zukunft zu sparen?

Es gibt viele Vorbilder, die es ohne üppige gesetzliche Rente zu Vermögen und sogar einem passiven Einkommen gebracht haben. Für sie bedeutete „Sparen“, vorhandenes Geld nicht ausgeben. Es gibt viele Menschen, denen kaum genug Geld zur Verfügung steht, um die dringendsten monatlichen Ausgaben zu bestreiten.

Jeder Monatsanfang mit Gehaltseingang ist ein guter Zeitpunkt, um sich mit dem Thema Sparen zu befassen. Jeder der mit Geld gut umgehen kann, besitzt einen Vorteil, der nicht jedem in die Wiege gelegt ist. Das zeigt sich in finanziell schwierigen Situationen, wo Ausgaben schnell auf ein Minimum gehalten werden müssen. Geld sparen im Alltag bzw. Sparsamkeit verlangt eine gewisse Konsequenz, mit der die 5 Spartipps für den Alltag umgesetzt werden sollen.

Einnahmen und Ausgaben im Haushaltsbuch erfassen

Am Anfang ist Geldsparen keineswegs einfach. Wo soll ich anfangen und wo kann ich im Alltag am meisten sparen. Bekannt ist die Höhe der monatlichen Gehalts- bzw. Lohnzahlung. Doch ist auch bekannt, was die höchsten Ausgaben in einem Monat sind? Nur wer seine finanzielle Situation genau kennt und analysiert, wird in die Lage versetzt, Änderungen herbeizuführen bzw. die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Zunächst gilt es, sich einen Überblick über die reale finanzielle Situation zu verschaffen. Eine einfache Hilfe zur Erfassung der wirtschaftlichen Situation ist das Führen eines Haushaltsbuches.

Was ist im Haushaltsbuch zu notieren?

Die monatlichen Ausgaben lassen sich in fixe und variable Kosten unterteilen. Das verfügbare Einkommen wird vor allem durch das Gehalt (Lohn) bestimmt.

Zu den fixen Ausgaben gehören:

  • Ausgaben für Miete (warm) und alle Kosten für Strom/Wasser/Gas
  • Private Versicherungen (Autoversicherung, Haftpflicht, Unfallversicherung, etc.)
  • Ausgaben für Handy / Internet / TV
  • Kosten für Auto
  • Raten für Kreditrückzahlungen

Diese Ausgaben entscheiden wesentlich darüber, wie viel Geld jeden Monat für die allgemeine Lebensführung (variable Ausgaben) vorhanden ist. Sparpotential ist bei diesen wiederkehrenden Ausgaben zu prüfen. Bei Versicherungen und Handy-Nutzung

Die variablen Ausgaben bilden sich aus:

  • Lebensmittel und sonstige Dinge für die allgemeine Lebensführung

Spar-Tipp 1: Ausgaben auf Basis der Einnahmen planen

Das monatlich geführte Haushaltsbuch bildet die Grundlage für das weitere Vorgehen beim Geld sparen im Alltag. Ein auf dem Haushaltsbuch aufbauender Finanzplan eignet sich, um sofort mit dem Sparen zu beginnen oder langfristig Vermögen aufzubauen.

Die Einnahmeseite offenbart, was an Geld jeden Monat zur Verfügung steht. Nach Abzug der monatlichen Fixkosten zeigen sich die finanziellen Mittel, die für Verpflegung und sonstige Dinge verfügbar sind. Es versteht sich, dass der Bereich Sonstiges eine Vielzahl von Detailausgaben umfasst, die nur mit Sorgfalt und Konsequenz zu steuern sind.

Ein Haushaltsplan wird keine stabile Vorgabe sein, da sich gewisse Ausgaben nicht wiederholen bzw. einmalig auftreten. Die Finanzplanung ist entsprechend unter Berücksichtigung der Konsequenzen aktuell zu ergänzen.

Hat sich das Gefühl für sinnvolle Sparsamkeit erst einmal eingestellt, braucht es das Haushaltsbuch in den meisten Fällen nicht mehr. Geführt werden sollte es in jedem Fall mehrere Monate. Am einfachsten lassen sich einige der größten Ausgabeposten beeinflussen.

Spar-Tipp 2: Keine Schulden machen – Rechnungen zum Termin begleichen

Wer den Spar-Tipp 1 befolgt, behält seine Finanzen ständig im Blick. Das wiederum macht es leichter, die Ausgaben einzuschätzen. Das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass Rechnungen zuverlässig bezahlt werden. Es kommt nicht zu Mahnungen oder ärgerlichen Rücklastschriften, die in vielen Fällen mit Gebühren verbunden sind. Eine Mahnung oder eine nicht ausgeführte Lastschrift macht sich bei der SCHUFA in Negativmerkmalen bemerkbar und kann die Kreditwürdigkeit gefährden. Eine gute Bonität macht sich beim Sparen bemerkbar, denn damit bleiben Kreditkosten immer nahe am Optimum und Extrakosten werden verhindert.

Kredite, auch Dispokredite, sollten nur dann aufgenommen werden, wenn es um eine wichtige Anschaffung oder um eine Investition für Zukunft geht. Dieser Hinweis ist angebracht, denn mittlerweile ist es nicht unüblich, „auf Pump“ in den Urlaub zu fahren oder sinnloses Shopping zu betreiben.

Spar-Tipp 3: Vergleichen von Versicherungen & Energieanbieter

Die reinen Mietkosten sind nur bedingt beeinflussbar. Bei den Nebenkosten kann der Mieter oder der Eigenheimbesitzer durch Verbrauchsoptimierung bei den Energie- und Wasserkosten. Aufgedeckt wird mögliches Sparpotential am einfachsten durch einen Vergleich der Energieanbieter.

Ein Wechsel zum neuen Energieversorger sollte gut überlegt werden. Bei gleichen Leistungen und höheren Kosten ist ein Wechsel die einzig logische Schlussfolgerung. Der bürokratische Aufwand hält sich in Grenzen. Die Wechselformalitäten wird der neue Energieversorger weitgehend übernehmen.

Spar-Tipp 4: Versicherungen auf den Prüfstand stellen

In Deutschland gibt es nicht nur zahlreiche sinnvolle, sondern auch viele unnötige oder zumindest zu teure Versicherungen. Aufgedeckt wird mögliches Sparpotential am einfachsten durch eine Bedarfsanalyse beim Versicherungsexperten und einem Vergleich der Versicherungen. Unnötige Versicherungen bzw. eventuelle Doppelversicherung sofort zum nächsten Termin kündigen. Nur dann wird Geld sparen einfach sein.

Spar-Tipp 5: Dem Staat keine Geldgeschenke machen

Der Staat kassiert seine Bürger längst nicht nur bei der Einkommenssteuer oder Mehrwertsteuer ab. Alkohol-Trinker und Raucher verteilen freiwillig ebenso Steuergeschenke wie Glücksspieler und Sportwetter. Rauchen und Alkohol ist nicht nur teuer, sondern auch nicht gut für die Gesundheit. Lottospieler und Sportwetter hoffen auf den großen Gewinn, doch in der Regel zahlen sie bis auf wenige Ausnahmen lediglich mit absoluter Wahrscheinlichkeit Glücksspielsteuer und Wettsteuer. Wer an kostenpflichtigen Glücksspielen teilnimmt, verliert in aller Regel sein Geld. Besser ist es, den Spieleinsatz regelmäßig auf einem Sparkonto zu deponieren.

Geld sparen für die Erfüllung der Wünsche

Die moderne Konsumgesellschaft fördert das Leben auf Pump, doch führt der Weg über die Kreditfinanzierung für nicht wenige Verbraucher in die Schuldenfalle. Wer nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung hat, wird sich nur mit konsequentem Sparen einige Wünsche erfüllen oder Vermögen bilden. Wichtig beim Geld sparen im Alltag ist, dass das Sparen ernsthaft gewollt ist. Eine halbherzige Herangehensweise wird nicht zum gewünschten Erfolg führen.

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